In ganz Sibirien sind alle urtypischen Hunde Abkömmlinge der ersten Hunde die die aus dem Süden kommenden Einwanderer in diese Regionen gebracht hatten. "Esdowaja Laika" bedeutet "Transport Laika" oder Schlitten, den ein Laika zieht.
Heute versuchen die Russen eine Rasse zu etablieren: den „Esdowaja Laika Tschukotka”.
Diese Rasse wird aus Exemplaren der besten eingeborenen Schlitten-Hunde der Tschuktschen und anderer Völker des nordöstlichen Sibiriens entwickelt. Ein Entwurf des neuen Rasse-Standards wird bereits formuliert. Beschreibungen der eingeborenen Schlittenhunde der Tschukotka Halbinsel spiegeln allgemein das Erscheinungsbild des in der Tundra gewöhnlichen Schlitten-Hundes im Osten und der anderen Zonen der Taimyr Halbinsel.
Der Tschukotka Schlitten Laika ist ein Hund mittlerer Größe mit wohlproportionierter Körperstruktur, wohlgeformtem Knochenbau und Muskulatur. Diese Hunde sind ziemlich kräftig. Rüden haben ungefähr 55 bis 58 cm Schulterhöhe und Hündinnen messen 50 bis 55 cm Schulterhöhe. Am Sacrum gemessen ist die Höhe gleich oder ca. 2cm niedriger. Die Hunde ähneln mehr dem Kanadischen Eskimohund als dem Samojeden oder dem Sibirischen Husky.
Der Tschukotka Schlitten Laika ist dabei sich als Schlittenhunderasse zu etablieren. Jedoch haben diese Hunde einen starken Jagdtrieb und können zur Jagd auf größeres Wild, wie z.B. Bär oder Wildschwein verwendet werden. Als Familienhund ist der Tschukotka Hund ein guter Wächter.